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| Was sind Meta-Tags? Einfach erklärt
Meta-Tags sind Zeilen ganz oben im Quelltext einer Webseite. Kein Besucher Ihrer Galerie bekommt sie zu sehen, und trotzdem bestimmen sie mit, wie die Galerie nach außen wirkt. Ob in der Google-Suche „Bildergalerie – Herbst“ steht oder nur „Bildergalerie“, ob Umlaute in Bildunterschriften korrekt erscheinen und ob die Vorschaubilder auf dem Handy in passender Größe oder winzig klein auftauchen, regeln diese Angaben im Kopfbereich der Seite. Gelesen werden sie von Programmen: vom Browser, von Suchmaschinen und von Netzwerken, in denen jemand einen Link zu Ihren Fotos teilt.
Die Zeilen im Quelltext findenAm schnellsten verstehen Sie das Prinzip an Ihrer eigenen Seite. Öffnen Sie die Galerie im Browser und drücken Sie Strg und U, am Mac Wahltaste, Befehlstaste und U. Es erscheint der Quelltext. Zwischen
Was passiert, wenn eine Angabe fehltAufschlussreicher als die Schreibweise ist die Frage, was schiefgeht, wenn eine Zeile fehlt. Daran lässt sich ablesen, welche Angabe für eine Bildergalerie wie viel Gewicht hat.
Der Titel ist genau genommen kein Meta-Tag, sondern ein eigenes Element. Er gehört trotzdem in jede Aufzählung, weil er im Suchergebnis das Erste ist, was jemand von Ihrer Galerie liest. Google zeigt davon so viel, wie in rund 600 Pixel Breite passt, das sind etwa 50 bis 60 Zeichen. Wie Sie ihn formulieren, beschreibt der Artikel Title-Tag bei Bildern, und was eine gute Beschreibung mit etwa 150 Zeichen ausmacht, steht unter Was ist die Meta Description. Wer welche Zeile auswertet und woran Sie merken, dass eine fehlt, zeigt das Diagramm. Gestrichelt umrandet sind die beiden Zeilen, die in der Vorlage des Bildergalerie-Scripts nicht stehen. Open Graph, robots und canonical: wann Sie sie brauchenNeben den vier Grundangaben gibt es Meta-Tags, die nur in bestimmten Lagen etwas bringen. Ob Sie sie brauchen, hängt davon ab, wo Ihre Fotos auftauchen sollen und wo nicht.
Bei Galerien kommt Open Graph am häufigsten ins Spiel. Fehlt Ein robots-Tag mit Formular oder Vorlage: wer die Kopfzeilen schreibtBei einem großen Redaktionssystem tippen Sie Titel und Beschreibung für jede Seite in ein Formular, und das System schreibt die Zeilen in den Kopf. Eine schlanke Galerie-Software baut dagegen alle Seiten aus einer einzigen Vorlage. Unterscheiden können sich die Köpfe dann nur über Platzhalter, die das Programm je Seite füllt. Jedes fest eingetragene Meta-Tag erscheint auf jeder Seite. Was das bedeutet, zeigt eine Galerie mit zwölf Kategorien. Steht in der Vorlage eine feste Beschreibung, tragen alle dreizehn Treffer im Suchergebnis, die Startseite eingerechnet, dieselben zwei Zeilen. Die Seiten selbst bleiben für die Suchmaschine verschieden, sie zeigen ja andere Fotos und Namen. Bei der Wahl zwischen „Herbst“ und „Winter“ hilft die Beschreibung aber niemandem, und Google ersetzt sie in solchen Fällen oft durch einen eigenen Ausschnitt. Prüfen Sie deshalb jede feste Zeile mit einer Frage: Stimmt dieser Satz für jede einzelne Seite der Galerie? Für den Namen Ihrer Website und eine allgemeine Beschreibung der Sammlung trifft das zu, für den Namen einer Kategorie oder ein bestimmtes Foto nicht. Was Meta-Tags nicht leistenEine Beschreibung ist ein Vorschlag, kein Befehl. Google ersetzt sie häufig durch einen Ausschnitt aus der Seite, wenn der besser zur Suchanfrage passt, und für die Position im Ergebnis zählt sie nicht. Ihr Nutzen liegt darin, dass mehr Menschen klicken. Das alte keywords-Tag mit einer Liste von Stichwörtern beachtet Google seit Jahren gar nicht mehr, Sie können es ohne Verlust weglassen. Auch für die Bildersuche bringen Meta-Tags wenig. Was auf einem Foto zu sehen ist, entnimmt Google vor allem dem alt-Text, dem Dateinamen und dem Text rund um das Bild. Strukturierte Daten für Bilder ergänzen das an einer bestimmten Stelle: Mit Angaben zu Urheber und Lizenz kann Google ein Foto in der Bildersuche als lizenzierbar kennzeichnen. Die Beschreibung des Motivs ersetzen sie nicht. Meta-Tags im Bildergalerie-ScriptIm Bildergalerie-Script stehen die Meta-Tags der öffentlichen Galerie in einer einzigen Datei, der Vorlage
Am Titel lohnt sich die erste Änderung: Ergänzen Sie in der Vorlage den Namen Ihrer Website, zum Beispiel Eine Ein fester canonical gehört nicht in diese Vorlage. Zeigt er auf die Startseite, meldet jede Kategorieseite der Suchmaschine „maßgeblich ist die Startseite“, und die Kategorien können aus der Suche verschwinden. Ähnlich wirkt ein festes Ein Update des Scripts bringt eine neue Häufige FragenRund um die Angaben im head-Bereich kommen immer wieder dieselben Fragen, hier die wichtigsten kurz beantwortet: Welche Meta-Tags braucht wirklich jede Seite?Vier Zeilen reichen für den Anfang: charset, viewport, ein Titel, der die Seite genau benennt, und eine Beschreibung, die zum Klicken einlädt. Fehlt eine der ersten beiden, merken Sie es sofort an kaputten Umlauten oder an einer winzigen Darstellung auf dem Handy. Fehlen die anderen beiden, zeigt sich das erst in der Suche, meist an zu wenigen Besuchern. Brauche ich noch das keywords-Tag?Nein. Google wertet es nicht aus, und andere Suchmaschinen geben ihm kaum Gewicht. Eine lange Stichwortliste im Quelltext verrät außerdem Mitbewerbern, auf welche Begriffe Sie zielen. Die Zeit stecken Sie besser in einen Titel, der die Kategorie beim Namen nennt. Wozu ist Open Graph gut?Damit bestimmen Sie, wie ein geteilter Link aussieht: welches Bild als Vorschau erscheint, welcher Titel darüber steht und welcher Satz darunter. Für eine Galerie heißt das, dass beim Teilen eines Albums ein passendes Foto statt eines zufälligen Ausschnitts zu sehen ist. Mit dem Ranking in der Suche hat Open Graph nichts zu tun. Kann ich im Bildergalerie-Script jeder Kategorie eigene Meta-Tags geben?Nur den Titel: Er enthält über den Platzhalter Verwandte ThemenTitle, Beschreibung und die Auswertung in der Suche hängen eng zusammen, hier die passenden Artikel dazu: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||