Hosting für die Webseite verstehen

 

Was ist Hosting einfach erklärt? Hosting bedeutet, dass du Speicherplatz auf einem fremden Computer mietest, der rund um die Uhr läuft, damit deine Webseite jederzeit erreichbar ist. Dieser Computer steht in einem Rechenzentrum, ist über eine schnelle Dauerleitung am Netz und wird vom Hosting-Anbieter gewartet. Du lädst deine Dateien dort hinauf, der Anbieter sorgt für Strom, Kühlung und Erreichbarkeit, und du zahlst dafür eine monatliche oder jährliche Gebühr. Für eine PHP-Bildergalerie ist Hosting nicht optional: ohne einen Server, der PHP ausführt und eine Datenbank bereitstellt, läuft das Script schlicht nicht.

Was ist Hosting? Die Dienstleistung verstehen: Ein Globus mit Adress-Pin ist per Linie mit einem Serverrack in einer gemieteten Lagerbox mit Schluesse

Warum eine Seite Hosting für die Webseite braucht

Eine Webseite besteht aus Dateien, die irgendwo liegen müssen, wo jeder Besucher sie rund um die Uhr abrufen kann. Dein eigener Rechner taugt dafür kaum, weil er nicht ständig läuft, hinter einem Router mit wechselnder IP-Adresse hängt und keine schnelle Upload-Leitung hat. Ein Webserver beim Hoster löst genau das: Er nimmt Anfragen aus dem Internet entgegen, führt bei einer Galerie das PHP-Script aus und liefert die fertige Seite an den Browser zurück.

Beim Hosting bekommst du in der Regel mehr als nur leeren Speicherplatz mitgeliefert:

  • Platz auf dem Server für deine Dateien und Bilder, gemessen in GB
  • Mindestens eine MySQL-Datenbank, in der ein Script wie eine Galerie Alben und Bildinfos ablegt
  • FTP- oder besser FTPS-Zugang, um die Dateien per FTP hochzuladen
  • Ein kostenloses SSL-Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung über HTTPS
  • E-Mail-Postfächer mit deiner eigenen Domain und regelmäßige Backups

Welche Arten Hosting für die Webseite es gibt

Anbieter teilen ihr Angebot in mehrere Pakete auf, die sich in Preis, Speicher und Eigenverantwortung unterscheiden. Für eine Bildergalerie reicht fast immer die einfachste Stufe, das Shared Hosting. Später kannst du in ein größeres Paket wechseln, ohne die Seite neu aufzubauen.

ArtFür wen geeignetEigene Pflege nötig
Shared HostingEinsteiger, viele Kunden teilen sich einen ServerNein, der Hoster wartet alles
Managed ServerGrößere Seiten mit viel VerkehrWenig, der Anbieter pflegt das System
Root-ServerFortgeschrittene, die alles selbst einstellenJa, Updates und Sicherheit liegen bei dir
Baukasten-HostingWer ohne eigene Dateien klicken möchteNein, aber eigenes Script meist nicht erlaubt

Hosting für die Webseite: die Mindest-Checkliste

Damit ein Script wie eine Bildergalerie läuft, muss das Paket bestimmte Technik mitbringen. Beim Baukasten-Hosting darfst du oft kein eigenes PHP-Script hochladen, deshalb scheidet es hier aus. Diese Punkte solltest du vor der Bestellung im Angebot wiederfinden:

  • PHP: eine aktuelle, vom Hersteller gepflegte Version, also PHP 8.1 oder neuer
  • Datenbank: mindestens eine MySQL- oder MariaDB-Datenbank, der Standardport ist 3306
  • Zugang: FTP, idealerweise FTPS für eine verschlüsselte Übertragung der Dateien
  • SSL/HTTPS: ein inklusives Zertifikat, oft als Let's Encrypt, damit die Seite ohne Warnung lädt
  • Speicher: bei vielen Fotos lieber 5 GB oder mehr, denn Bilder summieren sich schnell

Steht eine dieser Angaben nicht im Paket, frag vor dem Kauf beim Support nach. Ein deutschsprachiger Support zahlt sich aus, sobald einmal etwas klemmt. Achte außerdem auf das Kleingedruckte zur Mindestlaufzeit und darauf, ob der genannte Speicher für Datenbank und Backups getrennt zählt. Die Preise für solche Einsteiger-Pakete liegen meist bei wenigen Euro im Monat.

Hosting für die Webseite an einem Beispiel

Angenommen, du buchst ein Shared-Paket mit 10 GB Speicher, PHP 8.2, einer MySQL-Datenbank und FTPS-Zugang. Du legst über die Verwaltung des Hosters eine Datenbank an und notierst dir Datenbankname, Benutzer, Passwort und den Host, meist localhost. Dann lädst du die entpackten Script-Dateien per FTPS in den Webordner, häufig public_html oder httpdocs. Beim Aufruf der Installationsseite trägst du die vier Datenbankwerte ein, das Script erstellt seine Tabellen, und deine Galerie ist online. Genau diese vier Bausteine, PHP, Datenbank, FTPS und Webspace, sind der Kern dessen, was du beim Hosting bezahlst.

Domain und Hosting für die Webseite gehören zusammen

Hosting und Domain werden leicht verwechselt, sind aber zwei verschiedene Dinge, die du beide brauchst. Die Domain ist die Adresse, etwa deine-galerie.de, die Besucher in den Browser tippen. Das Hosting ist der Platz, auf dem die Dateien liegen, manchmal auch Webspace genannt.

Die Domain zeigt also auf das Hosting, ähnlich wie ein Name im Telefonbuch auf eine Hausadresse verweist. Viele Anbieter verkaufen beides im Paket, sodass du dich nicht selbst um die Verbindung kümmern musst. Bestellst du beides getrennt, trägst du im Verwaltungsbereich der Domain ein, auf welchen Server sie zeigen soll. Bis sich eine neue oder geänderte Domain überall im Netz verbreitet hat, vergehen manchmal ein paar Stunden, das ist normal und legt sich von selbst.

Häufige Fragen

Bevor du ein Paket bestellst, lohnt ein Blick auf die Fragen, die beim Galerie-Hosting immer wieder aufkommen.

Welche Mindestanforderungen muss ein Hosting-Paket für eine PHP-Galerie erfüllen?

Das Paket braucht eine aktuelle PHP-Version, mindestens eine MySQL-Datenbank, FTP-Zugang zum Hochladen der Dateien und SSL/HTTPS für eine sichere Verbindung. Fehlt einer dieser Punkte, läuft das Galerie-Script nicht oder nur eingeschränkt.

Was ist der Unterschied zwischen Hosting und Domain?

Das Hosting ist der gemietete Speicherplatz auf dem Server, auf dem deine Dateien liegen, die Domain ist die Adresse wie deine-galerie.de, die Besucher eintippen. Die Domain zeigt auf das Hosting, deshalb brauchst du für eine erreichbare Seite beides.

Reicht Shared Hosting für eine kleine Bildergalerie aus?

Für den Anfang reicht Shared Hosting fast immer, dort teilen sich mehrere Kunden einen Server und die Pakete kosten oft nur wenige Euro im Monat. Wird die Seite später größer, kannst du auf einen Managed Server wechseln, ohne sie neu aufzubauen.

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Wer Hosting verstanden hat, stößt schnell auf die Begriffe rundherum, die beim Einrichten der Galerie eine Rolle spielen.