Browser für Einsteiger einfach erklärt

 

Ein Browser ist das Programm, mit dem Sie Webseiten öffnen und ansehen. Was ist ein Browser einfach erklärt? Es ist die Software, die eine Adresse entgegennimmt, die Seite vom Server holt und sie als lesbares Bild auf den Schirm bringt. Ohne ihn wären Webseiten nur eine Sammlung von Dateien mit Code, die niemand bequem lesen könnte. Bekannte Vertreter heißen Chrome, Firefox, Safari und Edge, und sie alle erledigen im Kern dieselbe Aufgabe.

Was ist ein Browser einfach erklärt: Browserfenster mit Adresszeile und Tabs als Fenster ins Internet

Was ein Browser für Einsteiger im Kern macht

Der Browser arbeitet drei Schritte hintereinander ab. Zuerst fragt er beim passenden Server die gewünschte Seite an. Dann empfängt er den Code, aus dem die Seite besteht. Zuletzt rechnet er diesen Code in eine sichtbare Darstellung mit Text, Bildern und Schaltflächen um. Dieser letzte Schritt heißt Rendern und entscheidet darüber, wie die Seite am Ende aussieht.

Der Code besteht meist aus drei Bausteinen. HTML legt den Aufbau fest, also Überschriften, Absätze und Bilder. CSS bestimmt das Aussehen wie Farben, Abstände und Schriften. JavaScript bringt bewegliche Elemente ins Spiel, etwa ein aufklappendes Menü oder eine Galerie, die beim Antippen das nächste Foto zeigt. Wenn Sie wissen wollen, wie dieser Code im Detail aussieht, hilft der Beitrag Was ist ein Quelltext einfach erklärt weiter. Der Browser setzt diese Bausteine im Hintergrund zusammen, und erst das fertige Bild erscheint im Fenster.

Browser für Einsteiger: warum Chrome und Edge gleich aussehen

Den Teil, der den Code in ein Bild verwandelt, nennt man Render-Engine. Sie ist das Herzstück jedes Browsers, und davon gibt es nur eine Handvoll. Wer versteht, welcher Browser welche Engine nutzt, begreift sofort, warum manche Programme eine Seite praktisch identisch darstellen und andere leicht abweichen.

BrowserAnbieterRender-Engine
ChromeGoogleBlink
EdgeMicrosoftBlink
FirefoxMozillaGecko
SafariAppleWebKit

Chrome und Edge nutzen beide Blink und zeigen dieselbe Seite deshalb fast deckungsgleich an, obwohl die Programme von verschiedenen Firmen stammen. Firefox setzt mit Gecko und Safari mit WebKit auf eigene Engines. Daher kann ein Schatten, eine Schriftgröße oder ein Abstand zwischen den Browsern minimal anders ausfallen. Für Sie als Nutzer spielt das selten eine Rolle, doch für jemanden, der eine eigene Seite betreibt, erklärt es die kleinen Unterschiede in der Darstellung.

Browser für Einsteiger: die Bedienelemente

Jeder Browser sieht etwas anders aus, doch die Grundwerkzeuge sind überall gleich. Diese Elemente begegnen Ihnen jeden Tag und erleichtern das Surfen spürbar.

  • Die Adresszeile, in die Sie eine Webadresse eingeben oder einen Suchbegriff tippen.
  • Tabs, mit denen Sie mehrere Seiten gleichzeitig offen halten und schnell zwischen ihnen wechseln.
  • Die Pfeile vor und zurück, um zwischen bereits besuchten Seiten zu springen.
  • Lesezeichen, in denen Sie Adressen speichern, die Sie immer wieder brauchen.

Dazu kommt der Verlauf, in dem die zuletzt besuchten Seiten festgehalten werden. So finden Sie eine Adresse wieder, die Sie sich nicht gemerkt haben. Über die Tastenkombination Strg und F durchsuchen Sie zudem die aktuelle Seite nach einem Wort, was bei langen Texten viel Zeit spart.

Browser für Einsteiger auf Computer und Handy

Einen Browser nutzen Sie längst nicht nur am Schreibtisch. Auf dem Smartphone und auf dem Tablet ist ebenfalls einer vorinstalliert, und er arbeitet nach demselben Grundprinzip. Der Unterschied liegt in der Bedienung: Statt mit der Maus tippen und wischen Sie, und die Seiten ordnen sich der schmaleren Anzeige an. Viele Browser teilen Lesezeichen und offene Tabs zwischen Geräten, sodass Sie eine Seite am Handy beginnen und am Computer weiterlesen.

Weil so viele Menschen mobil surfen, lohnt beim Betrieb einer eigenen Seite ein Blick auf die kleine Anzeige. Eine Galerie, die am großen Bildschirm gut aussieht, kann am Handy gedrängt wirken, wenn sie nicht darauf ausgelegt ist. Öffnen Sie Ihre Seite testweise am Telefon und ziehen Sie am Rechner das Browserfenster schmal: Ordnet sich der Inhalt sauber neu an, ist die Seite für mobile Besucher gerüstet.

Browser für Einsteiger: worauf beim Surfen achten

Damit das Surfen sicher bleibt, genügen wenige Gewohnheiten. Halten Sie den Browser aktuell, denn Aktualisierungen schließen bekannte Sicherheitslücken; alle großen Browser laden Updates von allein und fragen nur noch nach einem Neustart. Achten Sie in der Adresszeile auf das Kürzel https, das eine verschlüsselte Verbindung anzeigt. Geben Sie Passwörter nur auf Seiten ein, deren Adresse Sie wirklich kennen.

Ein Browser lässt sich mit kleinen Zusatzprogrammen erweitern, oft Erweiterungen oder Add-ons genannt. Damit blenden manche Nutzer Werbung aus oder verwalten Passwörter. Installieren Sie solche Zusätze nur aus dem offiziellen Store Ihres Browsers, denn eine Erweiterung erhält Einblick in die besuchten Seiten. Je weniger Add-ons Sie laufen lassen, desto weniger Angriffsfläche bieten Sie.

Für die Anzeige Ihrer eigenen Webseite oder Bildergalerie gilt ein einfacher Rat: Prüfen Sie sie in mehr als einem Browser, also etwa in Chrome und in Firefox. Weil beide unterschiedliche Render-Engines nutzen, deckt dieser Cross-Browser-Test die typischen kleinen Abweichungen auf, bevor ein Besucher sie bemerkt. So stellen Sie sicher, dass alle Gäste die Seite gut lesen, egal welches Programm sie öffnen.

Häufige Fragen

Wer öfter zwischen Browsern wechselt oder eine eigene Galerie betreibt, stellt sich schnell Fragen zu Darstellung, Sicherheit und der Zahl der nötigen Programme.

Warum stellen Chrome und Edge Webseiten fast gleich dar?

Beide nutzen dieselbe Render-Engine namens Blink. Die Render-Engine ist der Teil, der den Code in das sichtbare Bild umrechnet. Firefox setzt auf Gecko, Safari auf WebKit. Weil Chrome und Edge dieselbe Engine teilen, sehen Seiten in beiden nahezu identisch aus.

Welcher Browser ist am sichersten?

Sicherheit hängt weniger vom Programm als von der Pflege ab: Halte den Browser stets aktuell, denn Updates schließen bekannte Lücken. Achte in der Adresszeile auf https für eine verschlüsselte Verbindung und installiere Erweiterungen nur aus den offiziellen Quellen, da sie Einblick in besuchte Seiten erhalten.

Brauche ich mehrere Browser?

Zum Surfen reicht einer. Wenn du aber eine eigene Webseite oder Bildergalerie betreibst, lohnt es sich, sie in mehr als einem Browser zu prüfen. Jede Render-Engine setzt den Code leicht anders um, sodass kleine Unterschiede in der Darstellung normal sind.

Verwandte Themen

Wenn du verstehen willst, welche Bausteine der Browser zusammensetzt und wie deine Galerie auf jedem Gerät gut aussieht, führen diese Artikel weiter.