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| Was ist eine Bildunterschrift? Bedeutung und Beispiele
Ein Heimatverein scannt 200 alte Fotos für seine Ortschronik ein. Heute weiß noch jemand, dass auf Bild 37 der Löschzug vor dem alten Spritzenhaus steht und dass es beim Sommerfest 1978 aufgenommen wurde. In zwanzig Jahren weiß es niemand mehr, wenn es nicht dabeisteht. Diese eine Zeile Text am Foto heißt Bildunterschrift, im Englischen Caption. Sie sagt, was das Bild allein nicht sagen kann: wer, wo, wann und warum. Im Bildergalerie-Script tragen Sie diesen Text in das Feld „Beschreibung“ ein und pflegen ihn in der Verwaltung.
Was eine Bildunterschrift erzählt und das Foto nichtEin Foto zeigt, aber es erklärt nicht. Auf einem Bild von zwölf Leuten in Wanderkleidung vor einem Gipfelkreuz sehen Sie Gesichter und Wetter. Dass es der Vereinsausflug auf die Zugspitze im September war und dass zum ersten Mal alle drei Gründungsmitglieder dabei waren, steht nirgends im Bild. Genau diese Lücke füllt die Unterschrift. Bei aktuellen Fotos klingt das nach einer Kleinigkeit, bei alten Aufnahmen ist es oft das Einzige, was ein Bild überhaupt verständlich macht. In einer Galerie kommt etwas hinzu, das auf normalen Webseiten fehlt. Wer ein Vorschaubild anklickt, sieht das Foto groß über einer abgedunkelten Seite. Die Überschrift der Kategorie und ihr Text sind dann verdeckt. Unter dem großen Bild bleibt nur diese eine Zeile als Orientierung. Ein Besucher, der durch 40 Fotos blättert, erfährt also allein aus diesen Zeilen, wo er gerade ist. Fünf Fragen für eine gute BildunterschriftEine brauchbare Zeile entsteht am leichtesten, wenn Sie sich an fünf Fragen entlanghangeln: Wer ist zu sehen, was passiert, wo, wann, und warum ist es besonders? Zwei oder drei Antworten genügen meist. Die Tabelle zeigt, wie aus einer nichtssagenden Zeile eine brauchbare wird.
Für die Länge hat sich ein Satz mit 40 bis 100 Zeichen bewährt, und das hat einen handfesten Grund. Die Lightbox des Bildergalerie-Scripts setzt die Unterschrift in 15 Pixel großer, halbfetter Schrift in eine Spalte, die 65 Prozent so breit ist wie das Foto. Unter einem 1024 Pixel breiten Bild am Monitor passen so rund 80 Zeichen in eine Zeile, am Handy mit 316 Pixel Bildbreite nur gut 20. Ein Satz mit 100 Zeichen braucht dort also schon fünf Zeilen, bevor der Zähler folgt. Was länger wird, etwa die Geschichte des Spritzenhauses, gehört in die Beschreibung der Kategorie, wo sie einmal für alle Bilder steht. Typische Fehler bei der BildunterschriftDie meisten schwachen Beschriftungen entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil man das Foto selbst zu gut kennt. Diese Fehler begegnen einem in Galerien am häufigsten:
Bildunterschrift, Alternativtext und TitleRund um ein Bild gibt es drei Texte, die leicht verwechselt werden. Die Bildunterschrift ist sichtbar und spricht den Betrachter an. Der Alternativtext steht im Quelltext, Screenreader lesen ihn vor, und Suchmaschinen werten ihn aus. Der Title erscheint als kleines Hinweisfeld, wenn man mit der Maus auf ein Element zeigt, und ist auf dem Handy gar nicht zu sehen. Viele Galerien halten diese Texte getrennt. Im Bildergalerie-Script ist ein einziger Text alles zugleich: Bildunterschrift, Alternativtext und Hinweis beim Zeigen mit der Maus. Daraus folgt eine einfache Schreibregel. Beginnen Sie mit dem, was zu sehen ist, und hängen Sie Ort und Zeit an. „Löschzug vor dem alten Spritzenhaus, Sommerfest 1978“ funktioniert als Unterschrift und wird auch von einem Screenreader sinnvoll vorgelesen. Eine Frage wie „Wer erkennt den Mann links?“ mag als Unterschrift lustig sein, als Alternativtext hilft sie niemandem. Beschriften, solange die Erinnerung frisch istAm meisten Arbeit spart, wer gleich nach dem Ereignis beschriftet. Eine Woche nach dem Ausflug wissen Sie noch, wie der Bergsee hieß, nach einem Jahr müssen Sie nachschlagen. Bewährt hat sich eine feste Form für die ganze Galerie, etwa „Motiv, Ort, Jahr“. Dann sieht jede Kategorie aufgeräumt aus, und Besucher finden sich schneller zurecht. Für alte Fotos lohnt sich ein Treffen mit den Älteren im Verein: ausgedruckte Bilder auf den Tisch, Namen und Jahreszahlen auf einen Zettel, und abends die Beschreibungen eintragen. So zeigt das Bildergalerie-Script die BildunterschriftIm Bildergalerie-Script hat jedes Bild genau ein Textfeld, die „Beschreibung“ mit höchstens 500 Zeichen. Sichtbar wird sie als Bildunterschrift erst in der großen Ansicht: Ein Klick auf ein Vorschaubild öffnet die Lightbox, und unter dem Foto stehen die Beschreibung und ein Zähler wie „Bild 2 von 4“. In der Übersicht steht unter den Vorschaubildern kein Text. Dort steckt dieselbe Beschreibung im Alternativtext ( Ob Sie überhaupt tippen müssen, entscheidet die Einstellung „Dateiname als Beschreibung“ unter „Einstellungen“ im Abschnitt „Beschreibungen“. Sie steht ab Werk auf „Ja“. Dann bildet die Galerie den Text beim Hochladen und beim FTP-Import aus dem Dateinamen: Die Endung fällt weg, Bindestriche und Unterstriche werden zu Leerzeichen, der erste Buchstabe wird großgeschrieben, Umlaute bleiben erhalten. Kameranamen wie
Die zweite Zeile zeigt eine Eigenheit: Nur der erste Buchstabe wird großgeschrieben, aus „rosen_frost“ wird „Rosen frost“. Solche Texte bessern Sie am schnellsten direkt nach dem Hochladen aus. Praxisfall: 30 Urlaubsfotos beschriftenSie kommen mit 30 Handyfotos aus Lissabon zurück, alle heißen Häufige FragenBei Bildunterschriften wird gern durcheinandergebracht, was sichtbar ist und was nur die Suche liest. Diese Fragen klären den Unterschied. Muss jedes Foto eine Bildunterschrift haben?Nicht jedes Foto braucht einen erklärenden Satz, aber jedes sollte einen Text haben. Bleibt die Beschreibung im Bildergalerie-Script leer, steht unter dem großen Foto nur der Zähler, und das Vorschaubild bekommt ein leeres Was gehört in eine gute Bildunterschrift?Zwei oder drei Antworten auf die Fragen wer, was, wo, wann und warum besonders. „Löschzug vor dem alten Spritzenhaus, Sommerfest 1978“ beantwortet drei davon in einer Zeile. Lange Hintergrundgeschichten passen besser in die Beschreibung der Kategorie. Hilft eine Bildunterschrift beim Ranking?Ja, als einer von mehreren Hinweisen. Google nennt in seinen Empfehlungen zur Bildersuche ausdrücklich Text in der Nähe des Bildes, Bildunterschriften eingeschlossen, dazu den Alternativtext. Der Dateiname gibt nur einen schwachen Hinweis. Im Bildergalerie-Script steht die Unterschrift allerdings erst in der Lightbox, die per Klick geöffnet wird. Im Quelltext der Übersicht findet die Suchmaschine denselben Satz als Alternativtext und als Kann ich im Bildergalerie-Script einen Link oder Fettschrift in die Bildunterschrift setzen?Nein. Die Lightbox gibt die Beschreibung als reinen Text aus, HTML-Befehle wie <b> oder <a> erscheinen nicht als Formatierung. Das Aussehen der Bildunterschrift ändern Sie für alle Bilder gemeinsam über die ID Verwandte ThemenWie Sie Bilder zusätzlich für Mensch und Suche beschriften, lesen Sie hier: | ||||||||||||||||||||||||