![]() | |||||||||
Navigation • Home
| Ein Verzeichnis auf dem Server verstehen
Was ist ein Verzeichnis auf dem Server? Es ist nichts anderes als ein Ordner, so wie Sie ihn vom eigenen Computer kennen. Es bündelt Dateien, die zusammengehören, und hilft Ihnen, den Überblick zu behalten. Wenn Sie eine Bildergalerie hochladen, landen Skripte, Bilder und Einstellungen in verschiedenen Ordnern. Wer die Struktur versteht, findet sich schneller zurecht und vermeidet Fehler beim Hochladen. Eng verwandt ist der oberste dieser Ordner, der sogenannte Root-Ordner, der den Ausgangspunkt der ganzen Struktur bildet.
Verzeichnis auf dem Server statt SchubladeStellen Sie sich den Server wie einen Aktenschrank vor. Jede Schublade ist ein Verzeichnis, und darin können wieder kleinere Fächer stecken. Ein Ordner kann also weitere Ordner enthalten, die man Unterverzeichnisse nennt. So entsteht eine Baumstruktur, die von einem obersten Punkt nach unten verzweigt. Auf dem Webserver gibt es meist einen Hauptordner für Ihre Domain und darin Unterordner für einzelne Bereiche der Seite. Wie eine solche Struktur für eine Galerie aussieht, zeigt das folgende kleine Diagramm. Die Einrückung steht für die jeweilige Ebene.
Von oben nach unten wird es immer spezieller: Ganz oben steht der sichtbare Bereich, ganz unten eine einzelne Foto-Sammlung. Genau dieser Weg von oben nach unten ist es, den ein Pfad beschreibt. Der Pfad zum Verzeichnis auf dem ServerDamit der Server eine Datei findet, braucht er die genaue Adresse innerhalb der Ordner. Diese Adresse heißt Pfad. Die einzelnen Ordnernamen werden durch Schrägstriche getrennt, und ein Pfad liest sich wie eine Wegbeschreibung von oben nach unten. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich Ordner zu einem Pfad zusammensetzen.
Beginnt ein Pfad mit einem Schrägstrich, ist er absolut und zählt immer vom obersten Ordner an. Fehlt der erste Schrägstrich, ist er relativ und zählt vom aktuellen Ordner aus. Absolute und relative Pfade am Galerie-BeispielDieser Unterschied klingt klein, entscheidet aber oft darüber, ob ein Bild erscheint oder ins Leere zeigt. Ein absoluter Pfad nennt den vollständigen Weg ab dem sichtbaren Hauptordner, etwa /galerie/bilder/urlaub.jpg. Ein relativer Pfad geht vom Standort der Datei aus, die ihn verwendet. Ein Beispiel: Liegt Ihre Seite im Ordner /galerie/ und das Bild in /galerie/bilder/, dann verweist der relative Pfad bilder/urlaub.jpg vom Galerie-Ordner aus korrekt auf das Foto. Verschieben Sie die Seite später in einen anderen Ordner, wandert dieser relative Bezug mit, weil er nur den Schritt nach unten beschreibt. Ein absoluter Pfad bleibt dagegen starr und muss angepasst werden, sobald sich der Anfang ändert. Für eine Galerie, die Sie eventuell einmal umziehen, sind relative Pfade darum häufig pflegeleichter, während absolute Pfade dort sinnvoll sind, wo eine Datei von vielen Stellen aus eindeutig erreichbar sein soll. Zwei Punkte und ein Schrägstrich, geschrieben als ../, führen übrigens eine Ebene nach oben, falls ein Bild über dem aktuellen Ordner liegt. Typisches Verzeichnis auf dem Server beim HostingBei den meisten Anbietern treffen Sie auf wiederkehrende Namen. Sie sehen technisch aus, folgen aber einer einfachen Logik.
Laden Sie Ihre Galerie in den falschen Ordner, ist sie im Browser nicht erreichbar. Achten Sie deshalb darauf, dass die Dateien wirklich im sichtbaren Bereich unterhalb von htdocs oder public_html liegen. Ein Verzeichnis auf dem Server planenSie müssen keine Befehle tippen, um durch Verzeichnisse zu wandern. Ein FTP-Programm oder der Dateimanager im Kundenbereich zeigt Ihnen die Ordner wie auf dem heimischen Rechner. Ein Doppelklick öffnet einen Ordner, ein Klick auf den übergeordneten Eintrag bringt Sie eine Ebene höher. Legen Sie Ordner sinnvoll an und benennen Sie sie klar. Verwenden Sie keine Leerzeichen und keine Umlaute in Ordnernamen, denn manche Server kommen damit nicht zurecht. Ein Name wie bilder-2024 ist sicherer als ein Name mit Sonderzeichen. Halten Sie die Struktur flach, also nicht zu viele Ebenen ineinander, dann finden Sie Ihre Dateien später ohne langes Suchen. Brauchen Sie ein neues Verzeichnis, etwa für eine zweite Galerie, legen Sie es im passenden Hauptordner an und laden die Dateien hinein. Der Server macht den Inhalt dann unter der zugehörigen Adresse erreichbar. Behalten Sie von Anfang an einen Plan im Kopf, welche Inhalte in welchen Ordner gehören, dann bleibt Ihre Seite auch nach Monaten übersichtlich. Häufige FragenBeim Thema Verzeichnisse stellen Einsteiger vor allem Fragen zu Pfaden, den richtigen Ordnernamen und erlaubten Zeichen. Was bedeutet ein Pfad wie /galerie/bilder/urlaub.jpg?Der Pfad liest sich wie eine Wegbeschreibung von oben nach unten: galerie ist ein Ordner im Hauptverzeichnis, bilder ein Unterordner darin und urlaub.jpg die Datei in diesem Unterordner. Die Schrägstriche trennen die einzelnen Ordnernamen. In welchen Ordner muss ich meine Galerie hochladen?In den sichtbaren Webbereich, der je nach Anbieter htdocs oder public_html heißt. Nur dort abgelegte Dateien sind im Browser erreichbar. Ordner wie logs (Protokolle) oder tmp (vorübergehende Daten) gehören nicht dazu. Darf ich Umlaute oder Leerzeichen in Ordnernamen verwenden?Besser nicht. Verzichten Sie auf Leerzeichen und Umlaute, weil manche Server damit nicht zurechtkommen. Ein Name wie bilder-2024 ist sicherer als einer mit Sonderzeichen, und eine flache Struktur ohne zu viele Ebenen erleichtert das Wiederfinden. Verwandte ThemenWer die Ordnerstruktur durchschaut, profitiert direkt von diesen eng verwandten Server-Grundlagen. | ||||||||