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| Ein Editor für Webdateien und wie du den richtigen findest
Sobald du Dateien deiner Bildergalerie ändern willst, brauchst du das richtige Werkzeug. Webdateien wie HTML, CSS oder PHP sind reine Textdateien. Um sie zu öffnen und zu ändern, nutzt du einen Editor für Webdateien. Damit ist ein Programm gemeint, das Text anzeigt und bearbeitet, ohne unsichtbare Formatierungen hinzuzufügen. Genau dieser Unterschied entscheidet darüber, ob deine config.php nach dem Speichern noch läuft oder nicht.
Warum eine Textverarbeitung die Datei zerstörtViele Anfänger öffnen eine PHP-Datei mit dem Schreibprogramm, das sie vom Briefe schreiben kennen, etwa Microsoft Word oder LibreOffice Writer. Das geht schief, weil eine Textverarbeitung neben dem sichtbaren Text auch Schriftarten, Farben und Steuerzeichen mitspeichert. Ein Beispiel macht es greifbar. In deiner Konfiguration steht die Zeile: Vorher (sauber): $db_host = "localhost"; Speicherst du dieselbe Zeile aus Word heraus als .php, ersetzt das Programm die geraden Anführungszeichen oft durch typografische und hängt unsichtbare Bytes an den Dateianfang. Daraus wird: Nachher (kaputt): $db_host = “localhost”; mit vorangestelltem BOM. PHP versteht die geschwungenen Zeichen nicht als String-Begrenzer und meldet einen Parse error, oder die Galerie zeigt eine weiße Seite. Ein Editor für Webdateien speichert dagegen nur den reinen Text, Zeichen für Zeichen so, wie du ihn eingibst. Welchen Editor für Webdateien du nutzen kannstDu musst kein teures Programm kaufen. Es reicht ein Bordmittel deines Betriebssystems oder ein kostenloses Werkzeug. Diese Tabelle nennt drei verbreitete Möglichkeiten und wofür sie taugen.
Für den Einstieg genügt Notepad++. Es ist klein, startet sofort und zeigt unten rechts an, in welcher Kodierung die Datei gerade gespeichert wird. Visual Studio Code lohnt sich, sobald du mehrere Dateien gleichzeitig pflegst. Der einfache Windows-Editor reicht für eine schnelle Korrektur, bietet aber keine farbliche Hervorhebung. Worauf es beim Bearbeiten ankommtZwei Funktionen heben einen Code-Editor von einem nackten Textfeld ab. Die erste ist die Syntax-Hervorhebung. Sie färbt Schlüsselwörter, Strings und Kommentare unterschiedlich ein. Vergisst du ein schließendes Anführungszeichen, läuft die Farbe für den String über den Rest der Zeile weiter, statt am erwarteten Punkt zu enden. So siehst du den Fehler, bevor du die Datei überhaupt hochlädst. Die zweite ist die Kontrolle über die Kodierung. Achte beim Speichern auf diese Punkte, dann bleiben deine Umlaute heil:
Ignorierst du die Kodierung, erscheinen Umlaute in Bildtiteln und Beschriftungen später als wirre Zeichen wie ü statt ü. Der Fehler liegt dann nicht im Galerie-Script, sondern im falsch gespeicherten Quelltext. Editor für Webdateien und FTP zusammen nutzenDie Dateien deiner Galerie liegen auf einem Server. Zum Bearbeiten lädst du sie per FTP oder FTPS herunter, öffnest sie im Editor, änderst sie und lädst sie wieder hoch. Übertrage Code- und Konfigurationsdateien dabei immer im Modus für Text, nicht für Binärdaten, sonst können Zeilenenden durcheinandergeraten. Viele FTP-Programme bringen einen eigenen Aufruf mit, der die Datei direkt im hinterlegten Editor öffnet und nach dem Speichern automatisch zurückspielt. In FileZilla heißt der Befehl im Kontextmenü "Ansehen/Bearbeiten". Das spart Schritte und verhindert, dass du eine bearbeitete Datei am falschen Ort ablegst. Wer öfter an der Galerie schraubt, sollte sich diesen Ablauf einrichten. Sicher arbeiten von Anfang anBevor du eine Datei änderst, lade dir eine Kopie herunter und bewahre sie auf. Geht etwas schief, spielst du die unveränderte Fassung zurück. Ändere nur, was du verstehst, und rufe die Galerie nach jeder Änderung im Browser auf. Arbeitest du dich in kleinen Schritten vor, fällt ein Fehler sofort auf und du weißt genau, welche Zeile ihn ausgelöst hat. Ein schlanker Editor mit Syntax-Hervorhebung und korrekter UTF-8-Kodierung reicht damit völlig, um die Dateien deiner Galerie sicher zu pflegen. Häufige FragenBeim Editor für Webdateien geht es vor allem um die Wahl des Programms, die richtige Kodierung und das Zusammenspiel mit FTP. Welchen Editor kann ich für HTML, CSS und PHP nutzen?Als Bordmittel reicht zum Einstieg der vorinstallierte Editor wie Editor unter Windows oder TextEdit am Mac. Komfortabler sind kostenlose Programme wie Notepad++ oder Visual Studio Code, die Syntax-Hervorhebung, Zeilennummern und die Kodierung anzeigen. Warum soll ich kein Schreibprogramm wie Word verwenden?Eine Textverarbeitung speichert neben dem Text auch Schriftarten und Formatierungen. Öffnest und speicherst du eine PHP-Datei in Word, landen diese unsichtbaren Zusätze in der Datei, und das Script verarbeitet sie nicht mehr, sodass die Galerie hinterher Fehler wirft oder eine weiße Seite zeigt. Wie vermeide ich, dass Umlaute nach dem Bearbeiten kaputt sind?Speichere die Datei in der gleichen Kodierung, in der sie vorlag, meist UTF-8, im Zweifel UTF-8 ohne BOM. Ein guter Editor zeigt die aktuelle Kodierung an, sodass du sie vor dem Speichern prüfen kannst. So erscheinen ä, ö, ü und ß auf der Seite nicht als wirre Zeichen. Verwandte ThemenDer Editor arbeitet eng mit FTP zusammen und berührt das Thema Zeichensatz, wenn es um Umlaute geht. | ||||||||||||